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Für mehr Natur in Esslingen
Für mehr Natur in Esslingen

Was bringt das Jahr 2017 für Esslingen?

Wir bleiben dran und lassen nicht locker, damit Esslingen eine lebens- und liebenswerte Stadt bleibt. Denn nachdem die Stadtverwaltung das Ringen um einen neuen Flächennutzungsplan wieder aufgenommen hat, wir 2017 ein spannendes Jahr werden.
Auch ohne Beschluss sind Frischluftschneißen bereits von Bebauung gedroht, etwa das Greut am Alexanderbuckel. Ist das noch eine Siedlungsarrondierung? Darüber darf und soll munter gestritten und diskutiert werden, und zwar mit Gemeinderat und Oberbürgermeister.
Wir sind der Auffassung, dass längst nicht alles getan wurde, um im Bestand optimalen Wohnraum zu schaffen. Und Neubauprojekte liefern nicht immer Antworte auf die größte Herausforderung: bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Bleiben auch Sie 2017 am Ball!

Die Mitglieder des Aktionsbündnissen wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Unsere Traktor-Demo am 21. Oktober auf dem Esslinger Marktplatz war ein voller Erfolg. Danke!

Wir zeigten der Politik weiterhin die rote Karte zu Neubaugebieten auf der grünen Wiese und wissen dabei einen großen Teil der Esslinger Bevölkerung hinter uns. Am Freitag, 21. Oktober, ab 16 Uhr, laden Esslinger Gärter und Landwirte, viele Bürgerinitiativen und BUND sowie Nabu zur zweiten Traktor-Demo auf den Marktplatz.
 
Neben einem Traktorenaufgebot von 40 bis 50 Traktoren verschiedenster Bauart werden auch Info-Stände aufgebaut, an denen die jeweilige örtliche Situation der verschiedenen Baugebiete dargestellt ist. Regionale Produkte stehen zum Probieren bereit, etwa Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen.

 

 

 

Große Traktordemo
am 18.9.2015 mit Kundgebung auf dem Esslinger Marktplatz

Bürgerdialog 2.0 - Wie geht es jetzt weiter?

Hat uns die erste Runde der Beteiligung vorangebracht?

Ende Phase 1: Stadtkonferenz und Stadtteilrunden

 

Die erste Stadtonferenz

 

Es war ein Mammutprogramm: fünf Stunden voller Vorträge und ein wenig Diskussion sollte den Startschuss für die Beteiligung der Esslinger Bürger liefern, nachdem im ersten Teil bereits der "Runde Tisch" die Spielregeln des ganzen Prozesse festgezurrt hatte. Leider war es den Mitgliedern danach nicht mehr Möglich, sich etwa in die Wahl der Referenten für den Abend einzuschalten.

Viele Bürger hat das abendfüllende Program leider abgeschreckt. Es verirrten sich nur geschätzte 250 Personen in die Stadthalle. Schade, denn manche der kurzen Vorträge waren doch überraschend interessant, etwa die Möglichkeiten die die Stadt München bereits nutzt, um auf den Wohnungsmarkt positiv regulierend Einfluss zu nehmen.

 

 

Der geplante Ablauf

 

Experten im Boot

Der Esslinger Gemeinderat hat Frau Andrea Hartz vom Beratungsunternehmen agl beauftragt, den Bürgerbeteiligungprozess zum neuen Flächennutzungsplan zu begleiten. Ihr Konzept sieht ein zweistufiges Verfahren vor. Im Vorfeld hat sich Frau Hartz auch mit Aktiven des Aktionsbündnisses auseinandergesetzt und unsere Argumente angehört.

 

Phase 1

Teil 1: Reflexion und Diskussion.

Was lief bisher schief? Wie wurden die Bürger beteiligt? Welche Ziele, Schwerpunkte und angemessene Formen der Beteiligung sollten zur Phase 2 hinführen? Dazu trifft sich ein Runder Tisch mit sogenannten Schlüsselakteuren, also VertreterInnen der Fraktionen, der Bürgerausschüsse sowie weiteren bürgerschaftlich Engagierten. Das Aktionsbündnis und die Bürgerinitiativen zum Flächennutzungsplan sind mit vier Vertretern dabei. Auch der NABU und der BUND entsenden je einen Vertreter.

Teil 2: Bürgerdialog zur Stadtentwicklung. Jetzt geht es um die Inhalte. Wie soll sich Esslingen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? Welche Weichenstellungen sind dafür nötig? Soll oder muss sich die Stadt weiter in die Grünflächen ausdehnen? Wie sieht eine maßvolle Nachverdichtung aus? Und vieles mehr ...

Teil 3: Präsentation und Diskussion der Ergebnisse des Runden Tisches.

Teil 4: Vorstellung der Ergebnisse im Gemeinderat

Dabei wollen wir als Aktionsbündnis der Bürgerinitiativen darauf achten, dass die Nachhaltigkeit bei der Zukunftsentwicklung nicht zu kurz kommt. Und geht es darum, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und rechtzeitig mit innovativen Konzepten darauf zu reagieren.Der neue FNP muss auch Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit liefern!

  • Demografische Entwicklung
  • Aktives Flächenmanagement
  • Wohnraum im Bestand
  • Richtlinien zur Innenverdichtung
  • Schaffung von preisgünstigem Wohnraum
  • Erhaltung der Ackerflächen
  • Erhaltung & Bewirtschaftung von Streuobstwiesen
  • Verkehrslösungen für Bürger und Umwelt
  • Wege zur klimaneutralen Stadt
  • Solide Stadtfinanzen auch ohne Neubaugebiete


Phase 2

In Phase 2 beginnt die Arbeit am Inhalt. Hier sollen die Bürger über Online-Foren, einen Infoabend, Themenworkshops, aufsuchende Beteiligung und andere Formen selbst in Dialog treten mit der Stadtverwaltung und den Schlüsslakteuren. Wie genau diese Phase gestaltet wird, soll jetzt der Runde Tisch gemeinsam mit Frau Hartz und dem Bauamt vorbereiten.

http://www.esslingen.de/,Lde/start/es_themen/FNP+2030+_+Buergerdialog+Mai+2012.html?QUERYSTRING=FNP+2030

Erfolgreicher Protest: Gemeinderat stoppt FNP-Verfahren

Zurück auf Los!
Der Bürgerprotest hat gewirkt. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat haben nach eingehender Beratung am Wochenende beschlossen, den Entwurf zum Flächennutzungsplan wegen fehlender breiter Akzeptanz in Bürgerschaft, Bürgerausschüssen und Rat zurückzunehmen. Damit ist das Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes und des Landschafts- und Umweltplanes erst einmal gestoppt. "Ziel muss es aber sein, die Bürgerschaft bei der Frage nach der richtigen Zukunftsperspektive für diese Stadt nicht zu spalten", teilt Baubürgermeister in einem Brief mit. Auch der Infotermin am 20. März ist abgesagt.
Wir freuen uns, dass damit der Zeitdruck aus dem Verfahren genommen wurde und nun grundsätzliches wie die Frage nach dem Erhalt der 90.000 Einwohner, dem Szenario zur Stadtentwicklung und der Frage nach einer nachhaltigen Entwicklung neuen Raum gegeben wird. Wie soll sich unsere Stadt entwickeln? Wie wichtig ist uns der Schutz von Streuobstwiesen und Äckern? Wie können wir sie für die Zukunft sichern? Und vieles mehr ...
Das Aktionsbündnis Lebenswertes Esslingen setzen sich weiterhin für eine Stadtentwicklung ein, die Anregungen der Bürger aufnimmt und Ernst nimmt. Wir danken den Bürgern und Initiativen für ihren großen Einsatz, aber auch der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat, dass sie uns gehört haben und sich offen zeigen für einen neuen FNP-Prozess.

Stadt sagt 20. März ab
Absage-Wiederholungstermin-Öff-Darlegung[...]
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Welche Gebiete sind betroffen?

Alle Gebietsstreckbriefe finden Sie hier auf der Internetseite der Stadt Esslingen zum neuen Flächennutzungsplan 2030.